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Kopfbedeckung

 

Accessoire-Trends bei der Kopfbedeckung

Im Winter stehen Kopfbedeckungen hoch im Kurs. Um den Kopf und auch die Ohren warm zu halten, greift man gerne zu den unterschiedlichsten Kopfbedeckungen wie Hut, Schirmmütze, Kappe oder Mütze. Warum sollte gerade bei den kalten Temperaturen im Winter eine Mütze eine Pflicht sein ? Die Kopfhaut gehört zu den Körperregionen mit der stärksten Durchblutung. Kühlt man da aus, friert man einfach leichter.

Aber auch in der Übergangszeit, wie Frühling und Herbst, kann eine gute Kopfbedeckung von Nutzen sein. Im Sommer als Sonnenschutz oder bei sportlicher Betätigung lässt sich oft ohne Kopfbedeckung oder einem passenden Halstuch  garnicht auskommen.

Man kann ohne wenn und aber sagen : Diese modischen Accessoires machen also nicht nur gute Laune sondern nutzen auch etwas.

Die Auswahl an Hüten, Kappen und Mützen ist groß. Den Herrenhut kann man als Panamahut, als Melone, bis zum Strohhut finden. Die Mütze von der Baskenmütze bis zur Basketballmütze.

Der Stoff reicht von Wolle über Filz zu Mischgewebe bis hin zu Synthetik. Die aktuellen Trends lassen sich oft garnicht so schnell verfolgen. Daher lade ich Sie hier ein, sich einen Überblick über die Welt der Kopfbedeckungen zu machen. Artikel aus der Hutmode früherer Zeiten werden sich abwechseln mit aktuellen Entdeckungen zum Wohle des Kopfes und seines Trägers oder Trägerin.

Dabei darf man auch nicht Kopfbedeckungen für Kinder und Babys vergessen. Wer erinnert sich nicht an seine Babymütze oder seine erste Zipfelmütze. Oder seine heissgeliebte Kopfbedeckung aus der Jugendzeit. So manche lustige Kopfbedeckung von Oma oder Opa erblickt zur Faschingszeit wieder einmal Tageslicht.

Jedenfalls ist es recht interessant, mit welchen unterschiedlichen Bedeckungen für den Kopf sich durch die Jahrhunderte bewegt hat.

Historische Kopfbedeckungen für Mittelalterliche Märkte gesucht !

Über die letzten Jahre hinweg finden immer häufiger Mittelalterliche Märkte, Ritterturniere, historische Kostümfeste und Mitelalterliche Festumzüge statt. Historische Kopfbedeckungen werden meist selbstgenäht nach historischem Vorbild, aber auf dem Märkten und auch im Umfeld entstehen immer mehr kleinere Manufakturen, die historische Kostüme zum Kauf anbieten.

Teilweise lassen sich von vergangenen Hutmodellen natürlich aus jüngerer Zeit hin und wieder auch günstige Originale kaufen. Ein Zylinderhut wird aber nicht zum mittelalterlichen Umfeld optimal passen.

Etwas aussergewöhnlicher, aber momentan sehr beliebt ist eine Mittelalter Kopfbedeckung wie beispielsweise ein Hexenhut oder eine Robin Hood Mütze. Nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene wird so der Besuch von Mittelalterlichen Märkten noch spannender.

..oder wie man mit einer Baseball-Kappe richtig Geld verdient !

Das grosse Geheimniss ist gelüftet. Mit einer roten Kopfbedeckung kann man, oder besser hat Ex-Rennfahrer Niki Lauda gutes Geld verdient. Seid seinem Unfall 1976 auf dem Nürburgring, bei dem er sich die Brandverletzungen zugezogen hat, trägt unser Österreicher Niki Lauda eine Art Baseball Cap in rot.

Der frühere Formel-1-Star konnte diese Verletzung gut vermarkten, überall hatte er seine Kappe auf. Das Vermieten der Werbeflächen war eine geniale Idee.

Die Millionen Euro Baseball-Kappe

Anfänglich war die Werbefläche um die 100.000 Euro pro Jahr wert. Mittlerweile nimmt Ex-Rennfahrer Niki Lauda jährlich 1,2 Millionen. 1976 bis 2009, tja, am besten selbst nachrechnen !

Hut ab vor diesem Schachzug des dreifachen Formel-1-Weltmeisters und erfolgreichen Flugunternehmers.

Im Online Bereich lassen sich heute Basecaps jeder Stilrichtung, Farbe uns Design kaufen, jeder nach seiner Facon. Der New Era Caps Online Shop ist so ein Vertreter. Für Männer, die es dem Mann mit der roten Kappe nachmachen wollen, können sich ja dort einmal die Auswahl anschauen.

 

Mann und Frau haben schon lange Zeit eine Kopfbedeckung auf

Kopfbedeckungen gibt es viele: der Hut, das Kopftuch, das Cap, Schleier, Kapuze, Kappe, Mütze bis hin zur Perücke.

Die Kopfbedeckung hat schon lange Tradition. Wahrscheinlich wird es eine Bedeckung des Kopfes gegeben haben, seid es Menschen gibt.

Nicht immer diente eine Kopfbedeckung zum reinen Nutzen, auch der Ausdruck der Persönlichkeit, zur Zierde oder als Statussymbol, als Erkennungszeichen – wie die Baskenmütze -  oder auch zum Verstecken hat die Kopfbedeckung ihren Sinn erfüllt.

Jede Menschheitepoche und jeder Erdteil hat in dieser Hinsicht seine eigene Entwicklung, mancher Modetrend war eine Eintagsfliege, und manche modische Erscheinungsbilder wurden zum langen Trend über Jahrhunderte hinweg, immer wieder in neuen Erscheinungsformen.

Auch für Frauen gab es unterschiedliche Kopfbedeckungen. Sogar der Damenhut ist bis heute in der Modewelt vertreten.

 

Der Hut in bürgerlichen Zeiten

Früher waren Hüte ein Zeichen bürgerlichen Anstandes. Noch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war ein Gang auf die Strasse ohne Hut nicht die feine Art.

Der Hut diente den höflichen Umgangsformen in diesen Zeiten. Es war höfliche, wenn man im Freien als Herr von Welt den Hut zur Begrüssung kurz anhob. Waren Frauen anwesend, so wurde der Hut abgenommen. So schrieben es die Manieren vor.

Der Hut war also ein besonderes Accessoire, um die Umgangsformen zu wahren. Gesten in diesem Sinne waren das Abnehmen des Hutes bei Empfängen, beim Kirchbesuch oder am offenen Grabe. Dies diente alles der Ehrerbietung gegenüber anderen als Höflichkeitsgeste.

Noch früher war die Abnahme der Kopfbedeckung eine Ehrerbietung bei höhergestellten Personen. Dem Landesfürsten, dem König, usw.

Geflügelte Begriffe finden sich noch heute im Gebrauch, so das " Hut ab ! " oder im französischen das " Chapeau "  als Zeichen der Hochachtung.